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8. Berliner Sanierungstag – wieder erfolgreich

Dem Aufruf zur Teilnahme des achten Berliner Sanierungstags am 4. September 2018 in der TU Berlin folgten wieder über 230 Zuhörer.

Das Thema „Sanierung“ ist und bleibt der Schwerpunkt der Berliner Sanierungstage. Es wird aber auch über den Tellerrand geschaut und zum Teil über die benachbarten Gebiete berichtet. Der achte Berliner Sanierungstag war wieder eine inzwischen etablierte Veranstaltung zur Information der in der Branche tätigen Planer und Bauleiter von Ver- und Entsorgungsbetrieben, von Planungsbüros, ausführenden Firmen und Entscheidern aus Kommunen und Verbänden über aktuelle Entwicklungen des Marktes und der Grundlagenforschung.
Veranstaltet wurde der Berliner Sanierungstag von der GSTT mit den Trägern DVGW Landesgruppe Berlin-Brandenburg, DWA Landesgruppe Nordost, Güteschutz Kanalbau und dem rbv. Als Unterstützer der Veranstaltung sind wieder die Berliner Wasserbetriebe, Pecher & Partner, Berlin, die TU Berlin und die Hochschule Wismar beteiligt. Eine aktive Unterstützung wird auch durch die Sponsoren Stehmeyer + Bischoff Berlin; Ludwig Pfeiffer; Karl Weiss sowie Frisch & Faust gewährleistet.

Nach der Begrüßung durch die Veranstalter und Unterstützer, der Herren Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch, TU Berlin und Vorsitzender der DWA Landesgruppe Nordost, Prof. Jens Hölterhoff, Mitglied des Vorstandes der GSTT und Dipl.-Ing. Heiko Bohnhorst, Berliner Wasserbetriebe, schlossen sich 2 Vorträge von den Berliner Wasserbetrieben „Zukünftige Investitionsstrategie der Berliner Wasserbetriebe“ und „Digitale Baufortschrittskontrolle bei den Berliner Wasserbetrieben“ an.

Anschließend wurde von Andreas Hüttemann (rbv Köln, in Vertretung des AK-Sprechers Dr. Wolfgang Berger, Weimar) über die aktualisierte GSTT-Informaton 20 „Sanierung von Druckrohrenund „Hinweise zur zu erwartenden Nutzungsdauer von Abwasserkanalbauwerken (Bestand, Sanierung, Neubau)“ (Nikola Milojevic, Dr.-Ing. Pecher und Partner, München) und das aktuelle Thema „Building Information Modeling im Ingenieur- und Rohrleitungsbau (BIM)“ (Florian Riedel, Wayss & Freytag, Frankfurt) berichtet.

Nach der Mittagspause schlossen sich dann Beispiele aus der Praxis an, wie z.B. „Glasfaserverstärktes Schlauchlining mit UV-Härtung, Einbau, Qualitätssicherung, Einsatzgrenzen und Perspektiven“, „Sanierungsstrategie der Berliner Wasserbetriebe am Beispiel des Schlauchliningprogramms aus Sicht des Auftraggebers und des Auftragnehmers“, „Erfahrung mit Druckrohrlinern“, „Schachtsanierung mittels Schlauchliner (Vertiliner)“, und über ein sehr spektakuläres Projekt “Sanierung einer Trinkwasserleitung DN 3000 unter Betriebsbedingungen in Buenos Aires“ (Prof. Jens Hölterhoff (Mitglied des Vorstandes der GSTT)).

Die Veranstaltung war, wie bisher dadurch ausgezeichnet, daß sie einen regionalen Bezug hat und mit dem geringen Teilnahmepreis i.H. von 50 € brutto nicht profitorientiert ist. Weiter Informationen unter www.berliner-sanierungstage.de.